Die Heilpraktiker Ausbildung

Der Beruf des Heilpraktikers ist kein anerkannter Ausbildungsberuf. Der Grund hierfür ist, dass es keine Bundeseinheitlich geregelte Prüfung gibt und auch keine vorgeschriebene Regelausbildung. Zur Heilpraktiker Ausbildung muss man sich allerdings die “Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung” verdienen, die durch eine amtsärztliche Prüfung nachgewiesen werden muss. Die Prüfung der Heilpraktiker Ausbildung ist zwar von Bundesland zu Bundesland unterschiedliche, beinhaltet allerdings fast denselben Fragenkatalog. Damit man zu dieser Prüfung zugelassen wird muss man mindestens 25 Jahre alt sein und vor allem die körperliche und auch geistige Eignung für den Beruf besitzen. Durch die Heilpraktiker Ausbildung allerdings, die man ja üblicherweise macht, bevor man in die Prüfung geht, wird man auf so gut wie alles vorbereitet.

In der Regel dauert die Heilpraktiker Ausbildung drei Jahre. Allerdings muss man dabei beachten, dass man die Prüfung schon nach zwei Jahren macht. Erst danach folgt dann noch ein Jahr, in dem mehr auf die naturwissenschaftlichen Fächer eingegangen wird. Nun hat man auch den Kopf frei und hat keinen Stress mehr wegen der Prüfung. Die Heilpraktiker Ausbildung an sich kann man auf verschiedenem Wege absolvieren. Viele entscheiden sich beispielsweise dafür, alles durch einen Fernlehrgang zu lernen, der mittlerweile von vielen unterschiedlichen Anbietern angeboten wird. Es gibt aber auch Schulen, die sich auf die Heilpraktiker Ausbildung spezialisiert haben. Dafür benötigt man auch keinen besonderen Abschluss, aber wenigstens den Hauptschulabschluss sollte man schon vorweisen können. Um eine Heilpraktiker Ausbildung zu starten muss man im Vorfeld auch eine Genehmigung durch das zuständige Gesundheitsamt einholen.

Die Heilpraktiker Ausbildung sieht also nach zwei Jahren eine amtsärztliche Überprüfung vor, die sicher stellen soll, dass von dem Kandidaten keine unmittelbare Gefahr für die allgemeine Gesundheit der Bevölkerung ausgeht. In dem Fragenkatalog können die unterschiedlichsten Fragen vorkomme, auf die man aber vorbereitet sein wird, wenn man die Heilpraktiker Ausbildung gewissenhaft gemacht hat. Anatomie, Diagnose/Diagnostik und Fragen zum Basiswissen von Pathologie/Krankheitsbildern können bei dieser Prüfung vorkommen. Wenn man vor der Heilpraktiker Ausbildung schon Erfahrungen im Gesundheitswesen sammeln konnte, dann könnte sich dies in der Prüfung als Vorteil herausstellen. Dadurch das es sich bei dem Beruf um keinen anerkannten Ausbildungsberuf handelt muss man sich die Heilpraktiker Ausbildung selbst bezahlen. Dies kann teuer werden, deshalb sollte man seine Finanzen schon im Vorfeld überprüfen.